Schwerpunktthema | Veröffentlicht in MIZ 2/15, Sonderheft 2015 | Geschrieben von Christoph Lammers

Zwischen Bekenntniszwang 
und Meinungsfreiheit

Der Streit um Charlie Hebdo

In den Tagen nach dem verheerenden Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo bekam man das unheimliche Gefühl, dass plötzlich alle schon immer Charlie waren. Die BILD, Pegida, die muslimischen Verbände, die CSU, aber auch die FDP und selbstverständlich Angela Merkel. Plötzlich galt nur eine Losung: Je suis Charlie. Der wohl erfolgreichste Hashtag aller Zeiten war geschaffen. Dass vor dem 7. Januar 2015 von den Millionen Menschen nur die wenigsten Charlie Hebdo kannten, und nur die wenigsten Religionsführer und Politiker_innen die Zeitschrift mochten, interessierte kaum einen.

Beschränkter Zugriff

Um auf den Inhalt des Beitrages zugreifen zu können, müssen Sie eines der folgenden Produkte erworben haben: