Schwerpunktthema | Veröffentlicht in MIZ 1/13 | Geschrieben von Redaktion MIZ und Assunta Tammello

„Wir müssen uns daran gewöhnen, dass es Kunst gibt, die uns nicht gefällt“

Ein Gespräch mit Assunta Tammelleo über Blasphemie, die Schere im Kopf und den Kunstpreis „Der Freche Mario“

Kunst und Religion kollidieren besonders häufig und heftig. Denn Spott und Ironie gehen mit der Vorstellung des Unantastbaren nur schwer zusammen. Auch der § 166 StGB, der sogenannte Gottes­lästerungsparagraph, wurde nur selten gegen lange Abhandlungen, dafür umso öfter gegen Zeichnungen, Erzählungen oder Foto­montagen in Anschlag gebracht. Der Kunstpreis „Der Freche 
Mario“ will genau solche „lästerlichen“ Kunstwerke prämieren. 
MIZ sprach mit Assunta Tammelleo, die den Preis zusammen 
mit Wolf Steinberger gestiftet hat.

Beschränkter Zugriff

Um auf den Inhalt des Beitrages zugreifen zu können, müssen Sie eines der folgenden Produkte erworben haben: