Schwerpunktthema MIZ 1/19

Den Wind kränken

Arnab Goswami

Was ist der berühmteste Mythos, der je erschaffen wurde? Tja, das ist eine wirklich schwierige Frage. Je nachdem, wen man fragt, reicht die Bandbreite der Antworten von Gotham über Gott zu Atlantis und bis hin zur Apokalypse. Lasst es mich anders formulieren: Was ist der größte, von den Medien erschaffene Mythos, der euch je untergekommen ist? Immer noch zu vage? Dort wo ich lebe, ist die Antwort einfach: Bangladesch ist ein säkularer Staat.

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Porträt Nicole Thies
Editorial MIZ 2/12

Und es bewegt sich doch! 
Oder: Atheisten aller Länder vereint euch!

Nicole Thies

Aufrufe zur Sozialisierung und Inter­nationalisierung sind nicht neu. Aber die Verbreitungsgeschwindigkeit und
Verteilungsbreite dieser Aufrufe hat
 sich in der beschleunigten Kommuni­kationsgesellschaft geändert: die Organisation in Sozialen Netzwerken lässt Regierungen stolpern oder bringt sie
gar zu Fall. „Networking“ und „Globa­lisierung“ sind zu Begriffen geworden, die nicht allein in der Wirtschaft, im Politmanagement und im Wissen­schaftsbetrieb oft bemüht werden, sondern längst unseren Alltag bestimmen. Auch die internationale Vernetzung der Atheisten ist zügig vorangekommen, wie die zahlreichen Kongresse und Tagungen in diesem Jahr zeigen. Also Zeit zur Bestandsaufnahme und Revision!

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Prisma MIZ 2/15

Säkularisierung und globale Konflikte
Ergebnisse der Internationalen Atheisten-Tagung in Köln 2015

Daniela Wakonigg

Unter dem Motto „Give Peace A Chance! – Gib dem Frieden eine Chance!“ fand vom 22. bis 24. Mai 2015 im Kölner Comedia Theater eine Internationale Atheisten-Tagung statt, die sich der Frage nach dem Einfluss von Religionen auf globale Konflikte widmete. Veranstaltet wurde die Tagung vom Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) in Kooperation mit der Atheist Alliance International (AAI) und der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs).

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Prisma MIZ 3/12

Die Situation der Atheisten in Nigeria

Leo Igwe

In Nigeria befinden sich Menschen, die sich zu keiner Religion oder nicht zum Glauben an Gott bekennen, in einer gefährlichen Zwickmühle. Sie werden misshandelt und diskriminiert. Doch die Situation der Atheisten ist nicht im gesamten Land gleich. Wie jemand als Atheist behandelt wird, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel, in welchem Teil des Landes man lebt. Ist es der von Christen beherrschte Süden oder der Norden, der von Muslimen dominiert wird? Handelt es sich um eine ländliche oder urbane Gegend? Es kommt außerdem auf den familiären Hintergrund, Geschlecht, Bildungsniveau, Anstellungsverhältnis und Einkommen an. Männliche Atheisten mit hoher Bildung und finanzieller Unabhängigkeit gehen ein geringeres Risiko ein als ihre weiblichen Pendants.

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Schwerpunktthema MIZ 2/12

Gottlose Philippinen
Atheisten treffen sich im christlichsten Land der Welt

Matthias Krause

Die Philippinen gelten als das religiöseste Land der Welt: Über 90 Prozent der Bevölkerung sind Christen, etwa 80 Prozent Katholiken. Rund ein Viertel der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Es handelt sich hier um einen Teufelskreis aus Armut und rasantem Bevölkerungswachstum, für den viele als Ursache auch den Katholizismus und den verbissenen Kampf 
der Katholischen Kirche gegen Sexualaufklärung und Verhütungs­mittel sehen. So leben auf den Philippinen mittlerweile auf einer Fläche, die deutlich kleiner ist als die von Deutschland, viel mehr Menschen: 92 Millionen. Der Anteil der Atheisten liegt unter einem Prozent.

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