Prisma | Veröffentlicht in MIZ 1/16 | Geschrieben von Thomas Waschke

Der Dover-Prozess

Der vorläufige Endpunkt der juristischen Bemühungen, die Evolutionstheorie in den USA aus der Schule zu verbannen

Als Ende der 1960er Jahre das Verbot, Evolution im Schulunterricht zu behandeln, vom Obersten Gerichtshof als unzulässig eingestuft wurde, war dies für Kreationismusbefürworter ein Rückschlag. Doch ihre Bemühungen, möglichst wenig Darwin und möglichst viel Bibel im Biologieunterricht zu haben, gaben sie deshalb nicht auf. Die juristischen Auseinandersetzungen gipfelten im Dover-Prozess im Jahr 2005, der in gewisser Weise einen zumindest vorläufigen Abschluss dieses Kulturkampfes bildet.

Beschränkter Zugriff

Um auf den Inhalt des Beitrages zugreifen zu können, müssen Sie eines der folgenden Produkte erworben haben: