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Staat und Kirche MIZ 3/16

Religiöse Symbole in öffentlichen geregelten Räumen wie Schulen und Gerichten polarisieren
– das Kreuz als Schmuckstück ...

Mukeba Muamba

Sie können Ausdruck der Ausübung individueller Religionsfreiheit des einen sein, dabei aber auch mit der negativen Religionsfreiheit sowie mit öffentlichen Interessen von Verfassungsrang kollidieren. Für manch einen Befürworter dessen, auch während der Ausübung seines Amtes, seiner religiösen Identität und Lebenspraxis durch Tragen entsprechender Symbole Ausdruck zu verleihen, bedeutet dies ein Teil seiner staatsbürgerlichen Freiheiten, die so weit wie möglich zu gehen haben. Also auch in staatlich-geregelten Räumen wie dem Gerichtssaal. Anderen wiederum geht religiöse Symbolik in staatlichen Sphären zu weit, sie wollen eine striktere Trennung von Staat und Religion. Welches Verständnis ist nun richtig? Genauer gesagt, welches Selbstverständnis? Denn um Grundsätzliches geht es auf beiden Seiten.

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