39 veröffentlichte Artikel:

Ketzertag in Dortmund 2019, Foto: Daniela Wakonigg
Schwerpunktthema MIZ 2/19

Ketzertag – auf dem Weg zum Erfolgsmodell

Daniela Wakonigg

Ketzertage verstehen sich als kritische Gegenveranstaltungen zu Kirchentagen. 2018 fand in Münster parallel zum dortigen Katholikentag der erste Ketzertag statt, im Juni dieses Jahres in Dortmund der zweite während des Evangelischen Kirchentags. Der „Ketzertag“ hat das Potential, eine reguläre Gegenveranstaltungsreihe zu Kirchentagen zu werden.

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Schwerpunktthema MIZ 3/18

Der Kampf um den weiblichen Unterleib

Daniela Wakonigg

Bis heute ist es in Deutschland weder legal abzutreiben noch über Schwangerschaftsabbrüche zu informieren. Beides ist lediglich unter bestimmten Bedingungen straffrei. Hinter diesen Regelungen steckt ein Frauenbild, das den Kampf von Frauen um ihre Autonomie von Anfang an begleitet hat und das heute durch das Erstarken rechtsklerikaler Kreise neuen Aufwind erhält.

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Prisma MIZ 2/18

Ketzertag Münster 2018 – 
die Alternative zum Katholikentag

Daniela Wakonigg

Die kirchen- und religionskritische Veranstaltungsreihe Ketzertag Münster 2018 fand vom 9. bis 12. Mai 2018 parallel zum 101. Deut­schen Katholikentag im westfälschen Münster statt. Der Ketzertag stand unter dem Motto „Suche Streit – Für eine vernünftige Streit­kultur“, während sich der Katholikentag das Motto „Suche Frieden“ auf sein Banner geschrieben hatte.

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Staat und Kirche MIZ 2/17

Katholikentag 2018
Farce um städtische Sachleistungen

Daniela Wakonigg

Am 12. Juli 2017 hat der Rat der Stadt Münster beschlossen, den Katholikentag 2018 mit Sachleistungen in Höhe von 982.000 Euro zu finanzieren. Vorausgegangen war der Entscheidung eine mehr als zweijährige Debatte, ob und in welcher Höhe der Katholikentag mit städtischen Geldern gefördert werden soll. 2015 hatte der Rat der Stadt Münster deutschlandweit für Aufmerksamkeit gesorgt, weil er gegen einen vom Katholikentagsveranstalter beantragten Barzuschuss in Höhe von 1,2 Millionen Euro gestimmt hatte.

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Staat und Kirche MIZ 1/18

Koalitionsvertrag ohne Konfessionslose

Daniela Wakonigg

CDU, CSU und SPD haben sich in ihrem Koalitionsvertrag auf die inhaltlichen Eckpunkte einer Fortsetzung der Großen Koalition geeinigt. Der Vertrag gibt wenig Anlass zur Hoffnung, dass demnächst die Interessen nicht-religiöser Menschen in der Politik Beachtung finden werden.

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Schwerpunktthema MIZ 3/15

Säkulare Medienarbeit – 
säkulare PR oder Aufklärung?
Eine Nabelschau

Daniela Wakonigg

Der Einfluss von Kirchen und Religionsgemeinschaften auf die Medien ist ein bekanntes Phänomen. Gesichert wird er nicht nur durch gesetzlich verbriefte Sendezeiten für Religions­gemein­schaften, sondern vor allem durch die personelle Besetzung der Redaktionen von Zeitungen und öffentlich-rechtlichen Sendern. Häufig finden sich dort kirchenfreundliche Redakteure – oder doch wenigstens solche, die den Konflikt mit den Kirchen scheuen und deshalb kritische Berichterstattung über kirchliche oder religiöse Themen vermeiden.

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Prisma MIZ 2/15

Säkularisierung und globale Konflikte
Ergebnisse der Internationalen Atheisten-Tagung in Köln 2015

Daniela Wakonigg

Unter dem Motto „Give Peace A Chance! – Gib dem Frieden eine Chance!“ fand vom 22. bis 24. Mai 2015 im Kölner Comedia Theater eine Internationale Atheisten-Tagung statt, die sich der Frage nach dem Einfluss von Religionen auf globale Konflikte widmete. Veranstaltet wurde die Tagung vom Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) in Kooperation mit der Atheist Alliance International (AAI) und der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs).

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Staat und Kirche MIZ 1/15

Der Schilderstreit von Templin

Daniela Wakonigg

Für die einen ist es eine Religionsparodie, für die anderen Atheismus mit anderen Mitteln: Das Fliegende Spaghettimonster (FSM). Seine Anhänger – Pastafari genannt – verwahren sich jedoch gegen solche Klassifizierungen. Für sie ist der Glaube an das Fliegende Spaghettimonster die einzig wissenschaftliche Religion. Ein Glaube, der die Mittel der Satire nutzt, der zu stetem Zweifel verpflichtet – an der Religion im Allgemeinen und der eigenen im Besonderen – und der dieselben Privilegien fordert wie andere Glaubensrichtungen. Dazu gehören auch Gottesdiensthinweisschilder.

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Staat und Kirche MIZ 4/15

11. Gebot: Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen!

Daniela Wakonigg

Auf dem Katholikentag in Regensburg im Mai 2014 trat sie zum ersten Mal in Aktion, die Protestgruppe „11. Gebot“. Mit einer knapp drei Meter hohen Mosesfigur und einer Pappmaché-Steintafel mit der Aufschrift „Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen“ demonstrierte sie gegen die Praxis der öffentlichen Subventionierung von Kirchentagen. Inzwischen sorgte das 11. Gebot auch durch Aktionen in Leipzig und Münster – Austragungsorte der Katholikentage 2016 und 2018 – dafür, dass die Öffentlichkeit auf die skandalöse Bezuschussungspraxis kirchlicher Feierlichkeiten aufmerksam wurde.

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Porträt Maria Mucha
Prisma MIZ 3/14

„Leider wiegt in Polen die Autorität eines Priesters noch immer schwerer als das Wort eines unschuldigen Kindes“
Interview mit Maria Mucha von der polnischen Kinderschutzorganisation Ocaleni

Maria Mucha und Daniela Wakonigg

Seit Sommer 2014 verleiht in Polen die Organisation Ocaleni (Überlebende) Opfern von sexuellem Missbrauch eine Stimme. MIZ-Redakteurin Daniela Wakonigg sprach mit Vorstandsmitglied und Mitgründerin Maria Mucha über die neue Organisation und die Problematik des sexuellen Missbrauchs durch Priester in Polen.

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Protest vor dem Tagungsort der Bischofskonferenz, Fotos: Uli Cluse
Prisma MIZ 1/14

Der schöne Schein

Daniela Wakonigg

Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, folgt dem ehemaligen Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Das beschlossen die deutschen Bischöfe auf ihrer Frühjahrsvollversammlung vom 10. bis 13. März im westfälischen Münster. Begleitet wurde die Kon­ferenz von Protesten gegen die Diskriminierung Homosexueller.

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Schwerpunktthema MIZ 4/12

Der Sinn vom Unsinn
Atheismus mit anderen Mitteln

Daniela Wakonigg

Sogenannte ‘Spaßreligionen’ rufen bei vielen Menschen Abwehr­reaktionen hervor. Bei Religiösen, weil sie Blasphemie wittern und es für sie ohnehin nur eine einzige wahre Religion gibt – nämlich jeweils ihre eigene. Und bei Atheisten, weil ihnen jede Form von Religion suspekt ist. Dabei wird in atheistischen Kreisen leider oft übersehen, dass viele Spaßreligionen keine Religionen sondern Religionsparodien sind. Eine Fortführung des Atheismus mit anderen Mitteln.

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