Schwerpunktthema | Veröffentlicht in MIZ 4/18 | Geschrieben von Colin Goldner

Störungen des Mondorgans

Die anthroposophische Heilkunde ist untrennbar mit der Figur ihres Begründers, des Okkultfunktionärs Rudolf Steiner (1861–1925), verbunden. Schon in früher Kindheit, wie die Legende es formuliert, sei Steiners „primäre Erfahrung die der Welt des Seins hinter der sinnlichen Welt“ gewesen. Als junger Erwachsener entwickelte er Symptome, die, aus heutiger psychiatrischer Sicht, auf den Beginn einer schizoiden Persönlichkeitsstörung hinweisen. Die von ihm ab Anfang der 1920er entwickelten Vorstellungen einer „geisteswissenschaftlichen“ Heilkunde sind, wie auch seine sonstigen Beiträge zu Pädagogik, Psychologie, Kunst, Philosophie und anderem, durchzogen von Ideen und Begrifflichkeiten, die sich ihm in „mystischer Schau“ offenbart hätten. Steiners Vorstellungen stehen in diametralem Widerspruch zu den Erkenntnissen der modernen Naturwissenschaft.

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